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Wissen sichern vor der Rente: so halten Betriebe Erfahrung fest

Bis 2040 erreichen 13,3 Millionen Erwerbspersonen das Rentenalter, etwa ein Drittel (Destatis, 2026). Ihr Wissen lässt sich nur festhalten, solange sie noch im Betrieb sind. Am besten gelingt das, wenn die Erfahrenen zeigen statt aufschreiben: in kurzen Gesprächen und Clips direkt an der Arbeit.

Warum es eilt

  • Bis 2040 erreichen 13,3 Millionen Erwerbspersonen das Rentenalter, etwa ein Drittel (Destatis).
  • Die geburtenstärksten Jahrgänge um 1964 gehen um 2030 in Rente, also in vier bis fünf Jahren.
  • 57 % der Inhaber im Mittelstand sind 55 Jahre oder älter, 545.000 kleine und mittlere Unternehmen wollen bis 2029 eine Nachfolge regeln (KfW-Nachfolge-Monitoring, Januar 2026).
  • Im Handwerk stehen nach Schätzung des Zentralverbands des Deutschen Handwerks bis zu 125.000 Betriebe in den nächsten fünf Jahren zur Übergabe an.

Welches Wissen verloren geht

Verloren geht selten, was im Handbuch steht. Es ist das Wissen, das nur im Kopf und in den Händen der Erfahrenen steckt:

  • Handgriffe und Kniffe, die Fehler vermeiden
  • woran man ein Problem früh erkennt
  • Besonderheiten einzelner Kunden, Anlagen oder Objekte
  • warum etwas so gemacht wird und nicht anders
  • wen man fragt, wenn es klemmt

In vier Schritten sichern

  • Wissensträger finden: Wer geht in den nächsten fünf Jahren, und wer weiß etwas, das sonst niemand weiß?
  • Das Wichtigste zuerst: Welche Abläufe werden teuer oder gefährlich, wenn das Wissen fehlt?
  • Zeigen statt aufschreiben: In einem Gespräch und in kurzen Clips direkt an der Arbeit zeigen die Erfahrenen, was sie tun und warum. Ein Clip von 3 bis 6 Minuten je Ablauf reicht.
  • Auffindbar machen: Die Clips gehören dorthin, wo Nachfolger und Kollegen sie finden, mit Suche und in ihrer Sprache.

Was das für Nachfolge und Verkauf bedeutet

Ein Betrieb, dessen Abläufe festgehalten sind, hängt weniger an einzelnen Personen. Ein Nachfolger oder Käufer versteht schneller, wie der Betrieb funktioniert, und die Übergabe wird planbarer.

So geht es mit Betriebscampus

Betriebscampus führt die Gespräche, dreht mit Ihren Erfahrenen direkt an der Arbeit und macht daraus kurze Clips in Ihrem eigenen Campus. Wer nicht vor die Kamera will, erzählt es uns, und wir machen ein animiertes Erklärvideo.

Eine KI, die Fragen aus diesen Videos beantwortet und die passende Stelle zeigt, entwickeln wir gerade mit unseren Pilotbetrieben.

Häufige Fragen

Wann sollte man anfangen?

Am besten mehrere Jahre vor der Rente. Im letzten Jahr bleibt oft nur Zeit für das Nötigste, und die Erfahrenen sind dann mit der Übergabe ihrer Aufgaben beschäftigt.

Wie viel Zeit kostet das die Erfahrenen?

An einem Drehtag entstehen etwa zehn kurze Clips. Vorher braucht es ein Gespräch, in dem wir festlegen, was gezeigt wird.

Was, wenn jemand nicht vor die Kamera will?

Dann erzählt er uns, wie es geht, und wir machen daraus ein animiertes Erklärvideo. Das Wissen kommt trotzdem von ihm.

Quellen

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Wir sehen uns gemeinsam an, wo bei Ihnen Wissen festgehalten werden sollte, und ob Sie einer der Pilotbetriebe sein möchten. Kostenlos, per Video, ohne Vorbereitung.

Eugen Beckel
Eugen BeckelGründer, Betriebscampus

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